24.05.2017 Astrid Oldekop: Meine Freundin Eva Siao

27.08.2014 Bärbel Schmidt, ehem. Staatsanwältin am Strafgerichtshof in Den Haag: Gewalt gegen Frauen

Sexuelle Gewalt gegen Frauen – eine ganz normale Kriegswaffe?

 

Von Bärbel Schmidt

 

Weltweit wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen, insbesondere sexuelle Gewalt, systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Vergewaltigungen sind kein Nebenprodukt von Kriegen.weiterlesen

Jawahir Cumar und Anita Pavlovska-Trajceski: Gewalt gegen Frauen

Clubabend am 25.09.2013 im Industrieclub

 

Traute konnte für den heutigen Abend die Referentinnen Jawahir Cumar (stop mutilation e.V.) und Anita Pavlovska-Trajceski (Frauenberatungsstelle Düsseldorf) gewinnen. 

 

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Clubabend 24. Juli 2013

Philosophisches Café der Soroptimistinnen

Philosophisches Café der Soroptimistinnen Düsseldorf-Karlstadt am 26.06.2013, 20 – 22 Uhr

Ort: Industrieclub Düsseldorf

Moderation und Bericht: Prof. Dr. Josef Fellsches

 

Zeit

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24.11.2010 Kirstin Drescher: Stammzellgewinnung durch Nabelschnurblut

Ego-Vortrag Kirstin (Studienassistentin an der Heinrich-Heine-Universität) - Thema Stammzellgewinnung durch Nabelschnurblut ;

alle jungen Eltern sollten angesprochen werden Cord Blood zu spenden zur Gewinnung von Stammzellen, die in der Nabelschnurblut (Cord Blood) - Bank an der HHU Düsseldorf aufbewahrt werden für einen Einsatz bei Menschen mit entsprechender Typisierung der Stammzellen (z.B. bei Krebsbehandlungen). -

Nicht seriös und sogar gefährlich sind kommerzielle Nabelschnurblutbanken, die vorwiegend über das Internet anbieten, das eigene Blut des Neugeborenen für den Notfall aufzubewahren

Niemals tritt die Situation ein, dass ein Kind sein eigenes Cord Blood benötigt!!!! -

Cord Blood als Spende zur Verfügung stellen  für die Menschheit, nicht für sich selbst! -

Nur das Cord Blood wird typisiert, nicht Mutter oder Vater; Typisierung der Eltern ist aber sehr sinnvoll, da diese ggfs. auch anderen Menschen dann helfen können. -

Typisierung: große weltweite Spenderdatei, kostet 50€ (Wangenabstrich) Finanzierung über Spenden, keine Finanzierung durch die Krankenkasse. -

Sonstige Stammzellenspende: durch Knochenmarkspende (aus dem Beckenknochen; Entnahme in Vollnarkose) oder über Blutspende nach entsprechender Vorbehandlung zur Anreicherung des peripherem Bluts (nach 5-tägiger Vorbehandlung) mit Stammzellen (Nachteil – grippeartige Beschwerden des Spenders während der Behandlung). -

Eindringliche Bitte von Kirstin: Bitte genau über die angebotenen Möglichkeiten einer Therapie mit Stammzellen informieren! Es gibt leider auch (wenige) schwarze Schafe!

22.08.2012 Ute Kessler und Dr. Elke Schildberg: Georgien

Dr.Elke Schildberg, SI-Gelsenkirchen-Buer und Ute Kessler, SI-Düsseldorf-Karlstadt

 

Warum ausgerechnet Georgien?????

Als Gott die Welt erschaffen hatte, rief er die Völker zusammen, um ihnen Land zuzuteilen. Die Georgier kamen jedoch zu spät, da sie in der heißen Sonne gefaulenzt hatten. So bekamen sie zunächst kein Land. Sie klagten jedoch nicht, sondern begannen zu singen und zu tanzen. Gott war darüber so gerührt, daß er ihnen das Land gab, das er eigentlich für sich selbst reserviert hatte.

 

Stellt Euch vor, wir alle säßen an einem großen Tisch, überreich gedeckt mit Köstlichkeiten der georgischen Küche: Teigtaschen mit unterschiedlichster Füllung, Chinkali genannt, Chatschapuri, pizzagroßer Teig mit Käsebelag, Gemüsepüree mit Walnüssen, Adschika, eine Peperonipaste, Soße aus wilden Pflaumen, eine Schale mit Grünzeug wie Gurken, Petersilie, Frühlingszwiebeln,Kräutern, Tomaten und , und, und herrlichem georgischen Wein und – Kognac, der beste auf der Welt....

 

Und weil so ein georgisches Festmahl immer Stunden dauert und damit man dabei nicht träge und mundfaul wird, ernennen wir jetzt in Gedanken einen TAMADA, einen Tischleiter, der für einen geordneten und auch ritualisierten Ablauf des Festessens sorgt, der Trinksprüche ausgibt oder Redner solcher ernennt oder Lieder singen läßt.... auf die Liebe, die Freundschaft, die Heimat, die Frauen ( die in der Küche bleiben......)

 

Und so gebe ich jetzt – als selbsternannter TAMADA – das Wort mit großer Freude an Elke, unseren heutigen Gast, seit 1982 Mitglied des SI-Clubs Gelsenkirchen-Buer und damit auch Gründungsmitglied. Elke hat das Land achtmal bereist..... Herzlichen Dank, liebe Elke, daß Du heute zu uns gekommen bist!

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26.05.2010 Dr. Christel Lorenz: Herz-Lungen-Wiederbelebung

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Kultur-Vortrag über jüdisches Leben

Die Gestaltung des Clubabends lag in Händen des SB Erziehung und Kultur. Und man darf wohl sagen, dass der SB hier einen “ Volltreffer“ gelandet hat. Ruth Rubinstein-Horowitz, Schulpflegschaftsvorsitzende der Jüdischen Schule in Düsseldorf, sprach über das Leben einer orthodoxen Jüdin in Deutschland.

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23.08.2006 Uta Pollmann: Starke Düsseldorfer Frauen

Uta Pollmann, die engagierte Frauenkennerin, haben wir früher schon kennengelernt.

 

Heute stellt sie uns „Starke Düsseldorfer Frauen“ vor und definiert Düsseldorfer Zeitgeschichte über uns allen bekannte Frauen.

 

Mit launigen Geschichten bringt sie uns nicht nur Stadtgeschichte nahe: 1655 mußte ein Düsseldorfer Weit (Mädchen) Kaiserin in Wien werden!! Obwohl sie (Eleonore Magdalena Theresia) viel lieber ins Kloster gegangen wäre! (Sie war die Schwester von Jan Wellem) Hinwiederum gäbe es ohne sie nicht die Dynastie der Habsburger! Aber auch die 2. Schwester von Jan Wellem wurde verheiratet und somit Königin (in Portugal) - ebenso wie die 3. Schwester.

 

Die zahlreichen Düsseldorfer Familienkonstellationen sind ebenso verwirrend wie undurchsichtig für uns emanzipierten Frauen von heute. Aber durch Uta Pollmann lernen wir sie in ihrer Vielfalt von Kopf (ihren Frisuren) bis Fuß (über die Kleidung, Schnürung und Schuhwerke) kennen und mehr verstehen. In herzerfrischender Sprüchesammlung Deutscher Dichtung zitiert sie dazu die Frau/Mann–Probleme der jeweiligen Zeit.

 

Ein herzliches Dankeschön und viel Beifall beschließt den überaus kurzweiligen Vortrag. 

22.02.2006 Verena Verhoeven und Beate Köster: BerThaF

BerTha.F. (wer ist diese Frau???)

 

Verena Verhoeven und Beate Köster bieten bald die Aufklärung: Beratung und Therapie für Frauen.

 

Nach langer ehrenamtlicher Projektlaufzeit ist es seit 1992 ein Verein unter „paritätischem“ Dachverband. 1995 wurde in Pempelfort die erste Beratungsstelle eröffnet, die 1999 vergrößert werden konnte und musste: auf der Duisburger Str. 77 Nach der Vorstellung der Beratungsstelle und ihrer Aufgaben (vorrangig Einzel-, Gruppen- und Präventivkursen) folgen unglaubliche Zahlenangaben zum Problem: SUCHT.

 

1. Deutschland hat 1,7 Millionen Alkoholabhängige: 69 % Männer und 31 % Frauen

2. 290.000 Drogenabhängige - 60 % Männer und 40 % Frauen

3. 1,6 Millionen Medikamentenabhängige: 34 % Männer und 66 % Frauen

4. 200.000 Spielsüchtige: 90 % Männer und 10 % Frauen

5. 2,8 Millionen Bulimieerkrankte: 10 % Männer und 90 % Frauen

6. 800.000 Magersüchtige: 10 % Männer und 90 % Frauen

 

An Fallbeispielen demonstrieren Frau Köster und Frau Verhoeven den Erfolg ihrer Arbeit. Im Internet findet man die Beratungsstelle unter www.berthaf.de

 

In Zeiten knappster öffentlicher Kassen bzw. Zuschüssen ist unsere Hilfe und Unterstützung hier gewünscht.

 

Der Möglichkeiten gibt es viele:

a) Patenschaften (von 40,- bis 120,- € p.M.) für Einzel- und / oder Gruppentherapien

b) Raumsuche unterstützen: etwa 150 qm mit Terrasse/ Garten im EG bis 1500,- €

c) Sachmittel wie Möbel, Spiele und Bücher

d) Büromaterialien wie Papier, Patronen, Beamer, Telefonanlage u.v.m.

28.09.2005 Bettina Erlbruch: Kinderschutzbund in Düsseldorf

Unsere heutige Referentin, Frau Erlbruch, stellt uns sich selbst und ihren Aufgabenbereich als Vorsitzende des KSB (Kinderschutzbund) in Düsseldorf Lierenfeld vor.

 

Im „Haus der Kinder“ wird seit 2002 die vielschichtige Problematik von Kindern stets aus der Sicht der Kinder betrachtet. . Ein Ziel: Scheidungskindern den Kontakt zu beiden Eltern zu ermöglichen.

 

In persönlich begleiteten Besuchen und durch Gespräche unterstützt, wird die Verbindung zwischen Elternteil und Kind aufrecht erhalten. So können etwa 2/3 der Kontakte erfolgreich privat gelöst werden, nur 1/3 über eine gerichtliche Umgangsregelung.

 

Zur Hilfe stehen dabei: Beratungen bei Erziehungsschwierigkeiten, Seminare, Rechtsberatungen (z.B. bei Scheidungsproblemen). Ein Kinder- und Jugendtelefon, ein Müttercafe´ im Benrather Krankenhaus und der erfolgreiche Mittagstisch in Lierenfeld, geben Kindern Hilfen und Geborgenheit.

 

Bei der kostenfreien und anonymen „Nummer gegen Kummer“ rufen jährlich etwa 12 000 Jugendliche an - davon etwa 1/3 mit echten Problemen. Hierbei spielt der Zeitfaktor die entscheidende Rolle: Zeit haben für die Probleme der meist zwischen 11 und 16 Jahre alten jungen Leute. Zuhören und Interesse zeigen ist die wichtigste erste Hilfe!!

 

Im Vordergrund der Arbeit des KSB steht das Betreuungsangebot. Die Hemmschwelle zu überschreiten hilft als „Opener“ die Kleiderkammer und eine „Spielekiste“ gleich hinter dem „Haus der Kinder“.

 

Das Haus an der Posener Str. möchte eine Brücke sein - fernab von Obdachlosenheimen. Wir danken ganz herzlich für diese vielen Informationen und Möglichkeiten der Hilfe in jedweder Art, die ja auch zu unserem Projekt „Kinderarmut“ eine Brücke bauen.

22.06.2005 Jawahir Cumar: Stop mutilation

Jawahia Cumar (d.h.: Diamant) zum Thema: Grundsteinlegung für das Krankenhaus in Somalia im Juli 2005

 

Zunächst stellt Jawahir sich und ihr Schicksal vor. In jungen Jahren wandert sie mit den fortschrittlich denkenden Eltern aus Somalia nach Deutschland.

Traditionell sind die Großmütter das Oberhaupt der Familie, die ganz aus der Mentalität und dem Verantwortungsgefühl ihrer Tradition handeln und Beschneidungen durchführen. Einer Tradition, die sich zwar auf Religion beruft, aber absolut keine Begründung in ihr findet.

 

– Der Besitzanspruch eines Pharaos war Ursprung dieses Unfasslichen. – 

 

Jawahirs Mut , Stärke und Drang zur Änderung haben viel bewegt, um den Qualen der Frauen entgegen zu wirken.

 

Vor 8 Jahren gründete Frau Cumar mit somalischen Frauen den Verein : „Stop mutilation“ und konnte mit Hilfe privater Spenden und Sponsoren – u.a. unserer Regierung - in 2002 ein Krankenhaus in Somalia errichten. Dort wurden täglich 70 – 80 beschnittene Frauen entbunden. Der entsetzliche Tsunami in 2004 hat alles zunichte gemacht und total zerstört. Dieses Krankenhaus wird nun an anderer Stelle neu errichtet.

 

Rückblick: Traute Stahl hat den Kontakt zwischen Jawahir und uns geknüpft - Dank ihrer Hilfe konnte Jawahir inzwischen eine Beratungsstelle für beschnittene Frauen in Düsseldorf eröffnen, die aufklärt und unterstützt.

 

Sobald beschnittene Frauen kurz vor ihrer Hochzeit stehen oder entbinden, muss die Scham eröffnet und wieder vernäht werden. Mit diesem Eingriff in die Unversehrtheit entsteht in Deutschland ein rechtliches Problem! In einigen Ländern Nordafrikas sind 80 bis 95 % der Frauen beschnitten - in Ägypten sogar 98 %!!

25.05.2005 Uta Pollmann: Die Karlstadt

Uta Pollmann, eine begeisterte Stadtführerin aus Leidenschaft zu unserer Stadt, stellt uns heute den Stadtteil, nach dem wir uns benannt haben, vor.

 

Sie empfindet die Karlstadt als schönsten Teil von Düsseldorf, als einzige Alternative zur „KÖ“ – als Kultur-, Antiquitäten-, Kunst-, Edelläden- und Restaurantmeile.

 

Benannt nach Karl-Theodor, dem Kurfürsten, der - obwohl er nur 4x in seiner Stadt weilte - im 18. JH von Mannheim aus seiner Stadt viel Gutes und Außergewöhnliches zukommen ließ. Als Beispiele nur kurz: Gründung des „Hofgarten“ , dem ersten öffentlichen Park überhaupt! Erstellung der Kunstakademie, Öffnung der Bibliothek (zuvor nur für Adelige offen), Errichtung einer Hebammenschule, u.v.m.

 

Frau Pollmann erzählt spannend, mitreißend und man könnte stundenlang weiter zuhören - allein die Uhr zeigt inzwischen 22,3o und wir müssen langsam Abschied nehmen. Ein herzliches Dankeschön für die Bestätigung, dass wir den besten „richtigen“ Namen gewählt haben. 

27.04.2005 Volker Laubert: Rechte für Kinder

Volker Laubert, Initiator der Aktion „Rechte für Kinder“.

 

Seit 1996 fragt seine Organisation: wo und wie können Kinder ihre Rechte wahrnehmen, wenn sie durch die Netze der bekannten Hilfsorganisationen gefallen sind.

 

Als gelernter Lehrer und langjähriger Rektor an einer Hauptschule in Baden-Württemberg musste er dennoch feststellen: auch Lehrer wissen viel zu wenig über die Jugend und von dem, was in der Gesellschaft „abgeht“. Ab 1986 stand er dem „Kinderschutzbund“ vor.

 

Nachdem aber die Behörden starken Einfluss auf die Organisation ausübten und häufig feststellten: hier sind keine Aufgabenbereiche für den KSB ( sondern z.B. für Ärzte und Sozialämter, u.s.w.) wurde ihm der Druck, den diese ausübten, zu offenkundig und er gab sein Amt auf.

 

In der Folgezeit gründete er die o.g. Aktion, in der ehrenamtlich -und damit nicht erpressbar - gearbeitet wird. Von jährlich 300 Anfragen können bei etwa 60 Fällen Hilfen geleistet werden; durch anwaltliche Beistandschaft, Beratungsgespräche, Kontakte zu Medien und mehr.

 

An Fallbeispielen zum praktischen Verständnis der Situationen regt Herr Laubert zur Arbeit des Vereins interessierte Fragen und intensive Diskussionen an.

 

Darüber wurden Uhrzeit und normales Ende eines Clubabends völlig vergessen. So intensiv startet unser Club-Thema „ wir schlagen Brücken.........“ heute also zu Kinderhilfs-Aktionen.


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