"DIE ARTHROSE DER FRAU - Der Absatz geht aufs Knie"

Frauen werden anders krank als Männer

Unter diesem Motto zum aktuellen Thema "Was bewegt (im wahrsten Sinne des Wortes) die Frau?" konnte der Arbeitskreis "GESUNDHEIT" im Bezirk III zum zweiten Mal über 80 interessierte Sorores aus Clubs zwischen Bonn, Gelsenkirchen, Wuppertal und Aachen und Gäste im Industrieclub Düsseldorf begrüßen, die einen interessanten und abwechslungsreichen Abend genießen durften.

Ziel der Veranstalterinnen war, wie Dr. Waltraud Große, Sachbereichsbeauftragte der Deutschen Union, und Dr. Irene Goerttler-Krauspe als Sprecherin des Organisationskomitees betonten, neben Informationen zu einem aktuellen Gesundheitsthema Soroptimistinnen aus verschiedenen Clubs in zwangloser Atmosphäre zusammenzuführen.

 

Nach der bereits im vergangenen Jahr überaus erfolgreichen Veranstaltung "Frauenherzen schlagen anders" mit Frau PD Dr. Dr. Christina Mira Schannwell, Oberärztin an der Kardiologischen Universitätsklinik Düsseldorf, konnten wir dieses Mal, mit Frau Prof. Dr. med. Andrea Meurer, Leitende Oberärztin an der Orthopädischen Universitätsklinik Mainz, eine ausgewiesene Expertin zum Thema gewinnen: die degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, welche mit zunehmender Alterung der Bevölkerung für uns alle immer wichtiger werden.

 

Das spezielle Thema diese Abends war: "DIE ARTHROSE DER FRAU - Der Absatz geht aufs Knie". - Oder auch nicht??

 

Sehr kompetent, aber auch amüsant und unterhaltsam, informierte Frau Prof. Dr. Meurer nicht nur über den Ablauf des Gelenkverschleißprozesses am Beispiel des Kniegelenks, sondern auch über mögliche Präventionen sowie therapeutische Maßnahmen bis hin zum später oft erforderlichen Gelenkersatz. Allein in Deutschland werden über 150.000 künstliche Hüftgelenke sowie mehr als 80.000 künstliche Kniegelenke im Jahr implantiert.

 

Doch sind für die bei Frauen häufigeren Kniegelenksarthrosen nicht die schönen und hohen Schuhe verantwortlich zu machen, denn das Tragen von "Gesundheitsschuhen" schützt nicht vor dem Gelenkverschleiß. Wichtig zur Prävention ist vor allem Bewegung, die die Ernährung des Knorpels, des Gleitgewebes, beeinflusst. Das neudeutsche "Walking" oder zügiges Gehen ist dabei eher zu empfehlen als das die Gelenke mehr belastende "Jogging". In der sich anschließenden lebhaften Diskussion konnten auch vom Publikum gestellte Fragen zu alternativen, bzw. den Gelenkersatz möglicherweise aufschiebenden therapeutischen Maßnahmen umfassend beantwortet werden.

 

In entspannter Atmosphäre bei aufmerksamer Bewirtung durch den Industrieclub klang bei Häppchen und Getränken wieder ein interessanter soroptimistischer Abend aus.

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