25.07.2008 Besuch bei SI-Clubschwestern am nördlichen Ende Europas

Wir -Helga Schmeligk und ich - waren eine Woche in Norwegen und haben mit "Hurtigruten" die Küste abgeklappert. Im Vorfeld hatte ich allen SI-Clubs in den Orten eine Mail geschickt, in denen unser Schiff mehr als eine halbe Stunde Aufenthalt hatte. Das waren sechs Städtchen -drei Clubs haben geantwortet.(In Norwegen ist der Juli der Haupt-Urlaubs-Monat und "niemand" ist zu Hause -wie in Frankreich der August.)

 

Aber in Alesund und Kirkenes - ganz, ganz oben im Norden an der Barentsee und der russischen Grenze - hatten wir Glück und die Clubschwestern wollten sich gerne mit uns treffen.

 

In Alesund stand das unter keinem so guten Stern: Es regnete Bindfäden und wir "durften" wegen einer einsteigenden Gruppe von 200 Passagieren nicht von Bord und so standen uns zwei SI-Clubschwestern (erkennbar an dem SI-Schal) winkend gegenüber: Sylvi Laarsgard Eliassen und eine ehemalige Gouverneurin waren gekommen. Schließlich "durften" wir (nur) fünf Minuten von Bord - schade, aber immerhin konnten wir uns kurz begrüßen und kennen lernen.

 

In Kirkenes (5.000 Einwohner) holte uns unsere Clubschwester Eva Saue - die übrigens auch deutscher Honorar-Konsul ist und dementsprechend ein gutes Deutsch spricht - am Kai ab. Sie kam mittags ins Hotel mit einer älteren, sehr liebenswerten Clubschwester, Haldis Hamre, der grauen Eminenz vom Club in Kirkenes. Die beiden fuhren mit uns durch eine fast schon verwunschen zu nennende Landschaft mit Moosen, kleinen Birken, Beeren, Tümpeln, Seen und Flüsschen bis zur russischen Grenze an der Barentsee - "geradeaus" kam dann nur noch der Nordpol! Da ein kühler Wind blies, genossen wir ein liebevoll vorbereitetes Picknick in einer Fischerhütte. Erst am frühen Abend waren wir im Hotel zurück.

 

Um 19 Uhr erschienen sechs(!!!!) liebe Clubschwestern, um uns zu begrüßen. Wir erzählten bis fast 22 Uhr über den Club, die Organsisation, die Mitglieder, die Strukturen usw. Die Themen und auch die Probleme gleichen sich - wie beruhigend. Mit vielen lieben Worten und Umarmungen nahmen wir Abschied voneinander und hoffen alle sehr, dass wir uns bald mal wiedersehen.

 

Gina Tschohl  

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